• Südafrika Drakensberge Sonnenuntergang
    Hinter den Kulissen

    Wie die Ferne meinen Blick für das Nahe schärfte

    Zugegeben: Ich habe eine Weile gebraucht, um das zu begreifen – dass wir nicht grundsätzlich in die Ferne schweifen müssen, um Unbekanntes zu entdecken. Um Abenteuer zu erleben, die für immer bleiben werden. Vielleicht musste ich jahrelang um die ganze Welt reisen.Musste Nächte unter dem Sternenhimmel in der Wüste erleben und zwischen unendlicher Wildnis im afrikanischen Busch. Musste durch die Mongolei und diese kleine Insel im Ozean vor Tasmanien laufen, um endlich in meiner Heimat ankommen zu können. Dieses Ankommen ist freilich nicht von Heute auf Morgen passiert. Diese Erkenntnis, dass das Gute sehr nah liegen kann, hat sich nicht über Nacht in meinem Sinn festgesetzt. All das war vielmehr…

  • Franziska und Felix mit ihrem selbst ausgebauten VW T5 vor einer Bergkulisse in Berchtesgaden.
    Hinter den Kulissen,  Roadtrip

    Mitten in der Natur: So autark sind wir mit unserem VW-Bus

    Am liebsten haben wir es wild. Je abgeschiedener es ist, je mehr Natur wir um uns herum haben, je tiefer wir im Nirgendwo unterwegs sind – desto glücklicher sind wir. Gleichzeitig bedeutet das aber auch eine gute Vorbereitung. Vor allem, je länger wir autark und nur für uns in der Natur sein wollen. Ohne irgendeine Infrastruktur, ohne Wasserhahn, ohne Supermarkt. Spätestens, seit wir die Mongolei zu Fuß durchquert haben, und die einsamste Gegend Islands mit dem Fahrrad, ist diese Abgeschiedenheit nichts Neues mehr für uns. Wir wissen, was es bedeutet, von dem zu leben, was wir im Rucksack auf dem Rücken tragen oder in den Fahrradtaschen verstaut haben. Und zwar…

  • Felix sitzt vor unserem selbst ausgebauten VW T5 Bus Willi an einem See im Chiemgau
    Hinter den Kulissen,  Naturschutz,  Roadtrip

    Wild und verantwortungsvoll

    Wer in der Natur unterwegs ist, der macht das, weil er es liebt. Das Draußensein, den Wind im Gesicht, die Sonne auf der Haut, Vogelkonzerte, die morgens und abends immer am lautesten sind. Die Freiheit, durch den Regen zu laufen, und das Gefühl, die Sonne hinter dem Horizont verschwinden zu sehen. Immer mehr Menschen sind in der Natur unterwegs – das sagen die Zahlen der Tourismusregionen, und die steigen sogar von Jahr zu Jahr. Dass immer mehr die Menschen die Natur lieben lernen, das kann eine gute Sache sein. Denn was man liebt, das schützt man. Oder? Dass wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen, dass wir wissen, worauf es ankommt…

  • Franziska mit Ins Nirgendwo bitte Buch im Oman auf Düne
    Hinter den Kulissen

    Wie ein Buch entsteht, das nie geplant war

    Ich habe eine Zeitreise gemacht. Kann man das so sagen? Doch, das stimmt. Ich habe eine Zeitreise gemacht, weil ich zwar rein physisch nur einmal durch das am dünnsten besiedelte Land der Welt gelaufen bin – in Gedanken war ich aber schon zweimal in der Mongolei. Und das zweite Mal war so intensiv, dass ich mich in manchen Momenten mit geschlossenen Augen glatt selbst hätte anlügen können. Kennt ihr das? Wenn ihr für den Bruchteil einer Sekunde in der Zeit zurückreist und genau wisst, wie ihr euch damals gefühlt habt? Wie es gerochen hat, wie sich der Boden unter euren Füßen und die Sonnenstrahlen auf eurer Nase angefühlt haben? Genau…

  • Unser selbst ausgebauter T5 Bulli vor der Kulisse der Dolomiten
    Hinter den Kulissen,  Roadtrip

    Ein Zuhause für unterwegs: Über einen großen Traum

    Ganz bewusst hab ich versucht, mich einzig und allein darauf zu konzentrieren, was ich mir im Leben wirklich wünsche. Meine größten fünf Träume – die BIG 5 – die ich zu diesem Zeitpunkt im Herzen hatte, wollte ich aufschreiben. Wie? Wann? Wirklich?All die Fragen, die uns oft in die Quere kommen, habe ich ignoriert.Ich glaube, wenn man in einer Hängematte unter Palmen liegt und auf ein türkisblaues Meer schaut, dann fällt das etwas leichter – das mit dem Träumen ohne Sorgen. Und wisst ihr was? Es hat gar nicht mal lange gedauert, auf die fünf größten Träume zu kommen. Wahrscheinlich, weil wir insgeheim ganz genau wissen, wonach wir uns sehnen.…

  • Der Sonnenuntergang am Himmel wird durchzogen von Kondensstreifen
    Hinter den Kulissen,  Naturschutz

    klimaneutral reisen – geht das?

    Keine Frage, die Versuchung ist groß: Für ein langes Wochenende mit Pizza, Pasta und Wein könnten wir im Handumdrehen in einer engen Gasse von Mailand oder Florenz sitzen. Wir könnten durch sonnige Täler in Andalusien wandern. Oder es uns nonstop eine Woche lang an einem feinen, asiatischen Sandstrand gutgehen lassen – der erste Tauchgang ist inklusive.Das geht. Mit dem Flugzeug, versteht sich. So überqueren wir die Grenzen nicht nur am schnellsten – oft es auch unschlagbar günstig. Bei mehr als 4000 Flughäfen weltweit und über 25.000 Flugverkehrsverbindungen scheinen die Möglichkeiten endlos. Ein paar Klicks im Internet befördern uns um die halbe Welt. Oder auch in eins der Nachbarländer.Würde ich mich…

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