• Hinter den Kulissen,  Wandern

    Routenplanung Spezial: Wandern mit einer Verletzung

    Damit ich dir erzählen kann, warum ich bei der Planung meiner Wanderungen gerade vor einer besonderen Herausforderung stehe, müssen wir eine kleine Zeitreise machen. Zurück zu diesem Sommertag in den slowenischen Alpen. Es war der 29. Juli 2021, als ich mit Felix und zwei ganz wunderbaren Freunden in den Bergen Sloweniens unterwegs war. Es war ein guter Tag. Einer, der mit Kaffee an einem wilden Fluss begonnen hat, und mit einer Wanderung durch ein wildes Tal weitergegangen ist. Und dann bin ich umgeknickt. Gestolpert. Ein geschwollener Knöchel und der Gedanke, dass das halb so wild sein wird. Schließlich hatte ich kaum Schmerzen. Dass dieser Gedanke weniger schlau war, das hab…

  • Wandern Chiemgau Feierabendtour Farrenpoint
    Tipps,  Wandern

    Auf einsamen Wegen: So planst du eigene Wanderrouten

    Unberührte Natur, wilde Wege und einsame Abschnitte: das ist es doch, warum wir immer wieder in die Natur ziehen. Oder nicht? Ganz so unberührt und einsam fallen Wandertouren aber nicht immer aus. Vor allem nicht an einem Wochenende in Regionen, die gerne besucht werden. Damit ich trotzdem möglichst ungestört unterwegs bin und mich nicht in eine lange Schlange an Wanderern einreihen muss – auf Wegen, die meist ohnehin überbelastet sind – plane ich meine Touren am liebsten selbst. Das bedeutet nicht, dass ich dazu im hintersten Winkel irgendeiner Region unterwegs sein muss (wobei ich das besonders gerne bin). Oft macht es schon einen großen Unterschied, Nachbar- statt Hauptgipfel zu wählen,…

  • Chiemgau Hochries Wanderung
    Hinter den Kulissen,  Wandern

    Achtung, Zecken: Meine Erfahrung mit Borreliose

    Beim Wandern war ich nach ein paar Höhenmetern außer Puste, mein Puls war buchstäblich auf 180. Joggen ging plötzlich gar nicht mehr, und ich war dauermüde. Ganz egal, wie lange ich geschlafen hatte.Und dann kam noch diese komische Sache hinzu, die sich an meinen Zehen abspielte: die waren nämlich plötzlich geschwollen und haben bei jedem Tritt wehgetan. Das wurde schlimmer, nie besser – genau wie die anderen Symptome auch. Es war Mitte April. Und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was plötzlich mit mir los war. Das änderte sich ein paar Tage nach dem Besuch bei meinem Hausarzt. Nämlich dann, als er mich zähneknirschend anrief und mir mitteilte,…

  • südtirol passeier wandern franziska
    Tipps,  Wandern

    Ein Wander-Geheimnis: Meine liebsten komoot-Features

    Über bunte Blumenwiesen soll sie führen. Durch dichten Wald und über Felsplatten, die bei jedem Schritt klimpern. Kraxelstellen soll es geben, die mein Herz höherschlagen lassen. Und kilometerlange Höhenweg-Passagen, gefolgt von einem einsamen Gipfelerlebnis. Müsste ich meine perfekte Wanderung beschreiben: ziemlich genau so würde sie aussehen. Natürlich tut sie das aber nicht immer. Und das ist gut so – weil die Natur ihre eigenen Geschichten schreibt. In diesen Geschichten blüht längst nicht jede Wiese bunt, nicht jeder Wald ist dicht wie ein Dschungel, nicht jeder Gipfel ist einsam.Ganz unbeteiligt sind wir aber an diesem Wanderglück nicht – ganz im Gegenteil: bereiten wir unsere Tour gut vor, können wir zumindest dafür…

  • Südafrika Drakensberge Sonnenuntergang
    Hinter den Kulissen

    Wie die Ferne meinen Blick für das Nahe schärfte

    Zugegeben: Ich habe eine Weile gebraucht, um das zu begreifen – dass wir nicht grundsätzlich in die Ferne schweifen müssen, um Unbekanntes zu entdecken. Um Abenteuer zu erleben, die für immer bleiben werden. Vielleicht musste ich jahrelang um die ganze Welt reisen.Musste Nächte unter dem Sternenhimmel in der Wüste erleben und zwischen unendlicher Wildnis im afrikanischen Busch. Musste durch die Mongolei und diese kleine Insel im Ozean vor Tasmanien laufen, um endlich in meiner Heimat ankommen zu können. Dieses Ankommen ist freilich nicht von Heute auf Morgen passiert. Diese Erkenntnis, dass das Gute sehr nah liegen kann, hat sich nicht über Nacht in meinem Sinn festgesetzt. All das war vielmehr…

  • Franziska wandert über eine Blumenwiese im Chiemgau, Bergkulisse im Hintergrund.
    Packlisten,  Wandern

    Zu Fuß über die Alpen: Meine Packliste

    Vom Tegernsee in Bayern bis nach Sterzing in Italien. Dazwischen liegt ein Meer aus Gipfeln, zu Fuß sind das knapp 170 Kilometer, 6000 Höhenmeter. Das Ziel dieser Alpenüberquerung: nach acht Wandertagen auf dem Marktplatz in Sterzing zu stehen. Durchschnittlich gesehen sind die einzelnen Etappen für mich weder besonders lang, noch besonders anstrengend. Aber darum geht es dieses Mal gar nicht. Es geht darum, dass diese Alpenüberquerung meine erste ist. Das ist das Eine. Und das Andere: Es ist überhaupt die erste längere Wanderung, die ich ganz alleine unternehmen werde.Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich deswegen schon, vor allem aber freue ich mich darauf.Natürlich bedeutet es für mich bedeutet es unendliches…

  • Franziska und Felix mit ihrem selbst ausgebauten VW T5 vor einer Bergkulisse in Berchtesgaden.
    Hinter den Kulissen,  Roadtrip

    Mitten in der Natur: So autark sind wir mit unserem VW-Bus

    Am liebsten haben wir es wild. Je abgeschiedener es ist, je mehr Natur wir um uns herum haben, je tiefer wir im Nirgendwo unterwegs sind – desto glücklicher sind wir. Gleichzeitig bedeutet das aber auch eine gute Vorbereitung. Vor allem, je länger wir autark und nur für uns in der Natur sein wollen. Ohne irgendeine Infrastruktur, ohne Wasserhahn, ohne Supermarkt. Spätestens, seit wir die Mongolei zu Fuß durchquert haben, und die einsamste Gegend Islands mit dem Fahrrad, ist diese Abgeschiedenheit nichts Neues mehr für uns. Wir wissen, was es bedeutet, von dem zu leben, was wir im Rucksack auf dem Rücken tragen oder in den Fahrradtaschen verstaut haben. Und zwar…

  • Felix sitzt vor unserem selbst ausgebauten VW T5 Bus Willi an einem See im Chiemgau
    Hinter den Kulissen,  Naturschutz,  Roadtrip

    Wild und verantwortungsvoll

    Wer in der Natur unterwegs ist, der macht das, weil er es liebt. Das Draußensein, den Wind im Gesicht, die Sonne auf der Haut, Vogelkonzerte, die morgens und abends immer am lautesten sind. Die Freiheit, durch den Regen zu laufen, und das Gefühl, die Sonne hinter dem Horizont verschwinden zu sehen. Immer mehr Menschen sind in der Natur unterwegs – das sagen die Zahlen der Tourismusregionen, und die steigen sogar von Jahr zu Jahr. Dass immer mehr die Menschen die Natur lieben lernen, das kann eine gute Sache sein. Denn was man liebt, das schützt man. Oder? Dass wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen, dass wir wissen, worauf es ankommt…

  • Franziska mit Ins Nirgendwo bitte Buch im Oman auf Düne
    Hinter den Kulissen

    Wie ein Buch entsteht, das nie geplant war

    Ich habe eine Zeitreise gemacht. Kann man das so sagen? Doch, das stimmt. Ich habe eine Zeitreise gemacht, weil ich zwar rein physisch nur einmal durch das am dünnsten besiedelte Land der Welt gelaufen bin – in Gedanken war ich aber schon zweimal in der Mongolei. Und das zweite Mal war so intensiv, dass ich mich in manchen Momenten mit geschlossenen Augen glatt selbst hätte anlügen können. Kennt ihr das? Wenn ihr für den Bruchteil einer Sekunde in der Zeit zurückreist und genau wisst, wie ihr euch damals gefühlt habt? Wie es gerochen hat, wie sich der Boden unter euren Füßen und die Sonnenstrahlen auf eurer Nase angefühlt haben? Genau…

  • Unser selbst ausgebauter T5 Bulli vor der Kulisse der Dolomiten
    Hinter den Kulissen,  Roadtrip

    Ein Zuhause für unterwegs: Über einen großen Traum

    Ganz bewusst hab ich versucht, mich einzig und allein darauf zu konzentrieren, was ich mir im Leben wirklich wünsche. Meine größten fünf Träume – die BIG 5 – die ich zu diesem Zeitpunkt im Herzen hatte, wollte ich aufschreiben. Wie? Wann? Wirklich?All die Fragen, die uns oft in die Quere kommen, habe ich ignoriert.Ich glaube, wenn man in einer Hängematte unter Palmen liegt und auf ein türkisblaues Meer schaut, dann fällt das etwas leichter – das mit dem Träumen ohne Sorgen. Und wisst ihr was? Es hat gar nicht mal lange gedauert, auf die fünf größten Träume zu kommen. Wahrscheinlich, weil wir insgeheim ganz genau wissen, wonach wir uns sehnen.…

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