• Wandern Chiemgau Feierabendtour Farrenpoint
    Tipps,  Wandern

    Auf einsamen Wegen: So planst du eigene Wanderrouten

    Unberührte Natur, wilde Wege und einsame Abschnitte: das ist es doch, warum wir immer wieder in die Natur ziehen. Oder nicht? Ganz so unberührt und einsam fallen Wandertouren aber nicht immer aus. Vor allem nicht an einem Wochenende in Regionen, die gerne besucht werden. Damit ich trotzdem möglichst ungestört unterwegs bin und mich nicht in eine lange Schlange an Wanderern einreihen muss – auf Wegen, die meist ohnehin überbelastet sind – plane ich meine Touren am liebsten selbst. Das bedeutet nicht, dass ich dazu im hintersten Winkel irgendeiner Region unterwegs sein muss (wobei ich das besonders gerne bin). Oft macht es schon einen großen Unterschied, Nachbar- statt Hauptgipfel zu wählen,…

  • Chiemgau Hochries Wanderung
    Hinter den Kulissen,  Wandern

    Achtung, Zecken: Meine Erfahrung mit Borreliose

    Beim Wandern war ich nach ein paar Höhenmetern außer Puste, mein Puls war buchstäblich auf 180. Joggen ging plötzlich gar nicht mehr, und ich war dauermüde. Ganz egal, wie lange ich geschlafen hatte.Und dann kam noch diese komische Sache hinzu, die sich an meinen Zehen abspielte: die waren nämlich plötzlich geschwollen und haben bei jedem Tritt wehgetan. Das wurde schlimmer, nie besser – genau wie die anderen Symptome auch. Es war Mitte April. Und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was plötzlich mit mir los war. Das änderte sich ein paar Tage nach dem Besuch bei meinem Hausarzt. Nämlich dann, als er mich zähneknirschend anrief und mir mitteilte,…

  • südtirol passeier wandern franziska
    Tipps,  Wandern

    Ein Wander-Geheimnis: Meine liebsten komoot-Features

    Über bunte Blumenwiesen soll sie führen. Durch dichten Wald und über Felsplatten, die bei jedem Schritt klimpern. Kraxelstellen soll es geben, die mein Herz höherschlagen lassen. Und kilometerlange Höhenweg-Passagen, gefolgt von einem einsamen Gipfelerlebnis. Müsste ich meine perfekte Wanderung beschreiben: ziemlich genau so würde sie aussehen. Natürlich tut sie das aber nicht immer. Und das ist gut so – weil die Natur ihre eigenen Geschichten schreibt. In diesen Geschichten blüht längst nicht jede Wiese bunt, nicht jeder Wald ist dicht wie ein Dschungel, nicht jeder Gipfel ist einsam.Ganz unbeteiligt sind wir aber an diesem Wanderglück nicht – ganz im Gegenteil: bereiten wir unsere Tour gut vor, können wir zumindest dafür…

  • Franziska wandert auf der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing durch das Zillertal
    Europa,  Wandern

    Zu Fuß über die Alpen: Meine Route nach Sterzing

    Über die Berge zu wandern, in denen ich schon als Kind unterwegs war. Und zwar alleine.Das waren die Gedanken, die mich dazu bewegt haben, Anfang September zu Fuß über die Alpen zu laufen. Am Tegernsee in Bayern sollte meine Alpenüberquerung starten und nicht wieder aufhören, bis ich auf dem Marktplatz in Sterzing stehe. Acht Wandertage habe ich dafür gebraucht, 165 Kilometer zurückgelegt, 5.640 Höhenmeter im Aufstieg, 5.950 Höhenmeter im Abstieg.Ganz bewusst habe ich mit einer Ausnahme auf die Unterstützung von Bus und Bergbahnen verzichtet. Ich wollte es aus eigener Kraft über die Alpen schaffen, das war mein Ziel. Die eine Ausnahme: Die siebte Etappe habe ich zu Beginn von Mayrhofen…

  • Franziska wandert über eine Blumenwiese im Chiemgau, Bergkulisse im Hintergrund.
    Packlisten,  Wandern

    Zu Fuß über die Alpen: Meine Packliste

    Vom Tegernsee in Bayern bis nach Sterzing in Italien. Dazwischen liegt ein Meer aus Gipfeln, zu Fuß sind das knapp 170 Kilometer, 6000 Höhenmeter. Das Ziel dieser Alpenüberquerung: nach acht Wandertagen auf dem Marktplatz in Sterzing zu stehen. Durchschnittlich gesehen sind die einzelnen Etappen für mich weder besonders lang, noch besonders anstrengend. Aber darum geht es dieses Mal gar nicht. Es geht darum, dass diese Alpenüberquerung meine erste ist. Das ist das Eine. Und das Andere: Es ist überhaupt die erste längere Wanderung, die ich ganz alleine unternehmen werde.Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich deswegen schon, vor allem aber freue ich mich darauf.Natürlich bedeutet es für mich bedeutet es unendliches…

  • Im Waschlowani Nationalpark in Georgien genießt Franziska den Ausblick vor dem Zelt
    Asien,  Roadtrip,  Wandern

    Zwischen Russland & Aserbaidschan: Georgiens Wildnis

    Der Vollmond steht über Aserbaidschan, als ich Mitten in der Nacht aus unserem Zelt krabble.Ich werfe meine Sandalen vor mir in den Sand und leuchte den Boden mit der Stirnlampe ab. Wenn es riecht wie im Busch und der ganze Körper mit einer Mischung aus Sonnencreme, Staub, Sand und Schweiß überzogen ist – dann kramt man ganz automatisch ein paar Ur-Instinkte aus den Tiefen des Unterbewusstseins hervor. Die nehmen dann die Plätze von Gewohnheiten aus unserer Zeit ein, die man in diesem Moment auf keinen Fall braucht. Auf einen bestimmten Klingelton zu regieren, zum Beispiel. Oder auf die Uhrzeit zu achten. Viel wichtiger ist es gerade stattdessen, dass im Lichtkegel…

  • Felix und Franziska machen während des Trekkings im afrikanischen Busch eine Pause
    Afrika,  Wandern

    Zu Fuß im afrikanischen Busch: Hör auf die Stille

    Vielleicht war es noch nie zuvor so wichtig, dass ich still bin. Und ich meine – wirklich still. So still, dass ich noch nicht einmal meinen eigenen Atem hören kann. Der Elefant, der vor ein paar Sekunden benommen aus dem Gebüsch gestolpert ist, sieht so aus, als hätten wir ihn bei seinem Mittagsschlaf überrascht. Mit weit aufgerissen Augen starrt er uns an. Den Kopf hat er hoch in die Luft geworfen. Seine Ohren breit aufgestellt. Er macht keinen Mucks. Ist sicher drei Meter groß. Und – wie war das gleich? Fünf Tonnen schwer?Bei dem Gedanken beschleunigt sich mein Herzschlag. Meine Hände werden schwitzig, meine Beine ganz wackelig.Stopp. Stille. Ich erinnere…

  • Sonnenuntergang in den Alpen bei der Mehrtages-Wanderung im südtiroler Pflerschtal
    Europa,  Wandern

    Südtirol: Wanderung durch ein (fast) geheimes Tal

    Es ist einer dieser Momente, in denen ich die Zeit vergesse. Ich sitze auf einem Felsvorsprung unter dem zackigen Gipfel des über 3000 Meter hohen Tribulaun. Wer dort raufklettert, muss wissen, was er tut. Die Züge müssen sitzen, der Kopf im Hier und Jetzt sein. Ich schaue auf den Schlottergrad, der schon auf den ersten Metern „aussortiert“, wie die Südtiroler Bergsteiger sagen. Ein Grat, so schmal und so ausgesetzt – wem hier schon die Beine schlottern, der soll gar nicht erst weitergehen. Gerade leuchten die Zacken pink und orange und sehen fast romantisch aus. Langsam geht die Sonne unter. Und mit jedem Strahl, der hinter dem Alpenhauptkamm verschwindet, kriecht die…

  • Franziska Bär beim Trekking durch die Mongolei neben ihrem Zelt
    Asien,  Wandern

    Wo die Einsamkeit am größten ist: Zu Fuß in der Mongolei

    Mit einem Rucksack auf den Schultern, der vollbepackt halb so groß ist wie ich selbst, wütend, verzweifelt und mit Tränen in den Augen stecke ich bis zur Hüfte in einem tosenden Fluss fest. Ich stecke fest, weil die Strömung hier an der tiefsten Stelle plötzlich so stark ist, dass ich mich keinen Schritt weiter traue. Hebe ich jetzt nur einen Fuß weg vom glitschigen Steinboden, reißen mich die Wassermassen mit und mein viel zu großer Rucksack verwandelt sich plötzlich in einen Anker, der mich runter auf den glitschigen Boden zerrt und nie wieder nach oben lässt. Da bin ich mir sicher. Das Wasser strömt allerdings nicht nur mit erschreckender Wucht…

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