• Europa,  Radfahren

    Iron Curtain Trail: Radeln in Österreich und Tschechien

    Das Zirpen der Grillen begleitet uns den ganzen Tag schon. Und obwohl die September-Sonne mittlerweile tief am Himmel steht, ist die Luft noch warm und riecht nach Sommer. Der Himmel färbt sich orange, rosa und gelb – sieht ganz so aus, als würde sich der Tag genauso schön verabschieden, wie er heute Morgen begonnen hat. Ich sitze neben Felix im Gras, neben uns unsere Fahrräder. Obwohl meine Beine schwer sind von dieser ersten Etappe, kann ich es kaum erwarten, morgen wieder im Sattel zu sitzen. Und übermorgen. Und überübermorgen. Dieser Sonnenuntergang ist der erste von fünf, unsere Radreise hat gerade erst begonnen. Rund 250 Kilometer bin ich dieses Mal, auf…

  • Seebergkopf Feierabendtour
    Europa,  Wandern

    Wandern im Chiemgau: Touren abseits des Trubel

    Wir schreiben einen Samstagvormittag. Der Himmel ist knallblau, die Wiesen übersäht von Klee und Glockenblumen. Vögel zwitschern, Schmetterlinge tanzen durch die Luft. Und wir, wir stecken in unseren Wanderschuhen und mittendrin. Allerdings sind wir nicht die Einzigen. Könnten wir den schmalen Wanderweg zu diesem Gipfel in den bayerischen Voralpen aus der Vogelperspektive betrachten – er würde aussehen wie eine wuselige Ameisenstraße. Mit dem einzigen Unterschied, dass sich hier nicht ausschließlich dunkelbraune und schwarze Punkte aneinanderreihen, sondern knallige Farben der Wanderrucksäcke eine bunte Perlenkette bilden. Diese Ameisenstraße können wir in Zahlen fassen Rund 45 Prozent aller Deutschen wandern regelmäßig. Das sind mehr als 38 Millionen Menschen. Ihr Hauptmotiv: Natur erleben. Das geben…

  • EuroVelo9 Weinviertel Sonnenuntergang
    Europa,  Radfahren

    Niederösterreich mit dem Rad: Zwischen Ostsee und Adria

    In einem Moment kam ich mir vor, wie an diesem einen heißen Sommertag zwischen Weinbergen Georgiens. In einem anderen Moment wie in Island, als ich mit tosendem Gegenwind den Fluss entlanggeradelt bin. Und kurz darauf kam ich mir vor wie damals in Neuseeland, als der Nieselregen die Berge ringsum versteckt hat. Als ich eingehüllt in Nebel und tiefe Wolken durch eine fast unsichtbare Landschaft gefahren bin. Tatsächlich aber war ich zu all diesen Momenten nirgendwo dort. Nicht in Georgien, nicht in Island, weit weg von Neuseeland. Ich war in einem einzigen Land – und noch dazu in einem, das ich nach einer kurzen Reise mit dem Zug von zuhause aus…

  • Wandern Chiemgau Feierabendtour Farrenpoint
    Tipps,  Wandern

    Auf einsamen Wegen: So planst du eigene Wanderrouten

    Unberührte Natur, wilde Wege und einsame Abschnitte: das ist es doch, warum wir immer wieder in die Natur ziehen. Oder nicht? Ganz so unberührt und einsam fallen Wandertouren aber nicht immer aus. Vor allem nicht an einem Wochenende in Regionen, die gerne besucht werden. Damit ich trotzdem möglichst ungestört unterwegs bin und mich nicht in eine lange Schlange an Wanderern einreihen muss – auf Wegen, die meist ohnehin überbelastet sind – plane ich meine Touren am liebsten selbst. Das bedeutet nicht, dass ich dazu im hintersten Winkel irgendeiner Region unterwegs sein muss (wobei ich das besonders gerne bin). Oft macht es schon einen großen Unterschied, Nachbar- statt Hauptgipfel zu wählen,…

  • Chiemgau Hochries Wanderung
    Hinter den Kulissen,  Wandern

    Achtung, Zecken: Meine Erfahrung mit Borreliose

    Beim Wandern war ich nach ein paar Höhenmetern außer Puste, mein Puls war buchstäblich auf 180. Joggen ging plötzlich gar nicht mehr, und ich war dauermüde. Ganz egal, wie lange ich geschlafen hatte.Und dann kam noch diese komische Sache hinzu, die sich an meinen Zehen abspielte: die waren nämlich plötzlich geschwollen und haben bei jedem Tritt wehgetan. Das wurde schlimmer, nie besser – genau wie die anderen Symptome auch. Es war Mitte April. Und ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was plötzlich mit mir los war. Das änderte sich ein paar Tage nach dem Besuch bei meinem Hausarzt. Nämlich dann, als er mich zähneknirschend anrief und mir mitteilte,…

  • südtirol passeier wandern franziska
    Tipps,  Wandern

    Ein Wander-Geheimnis: Meine liebsten komoot-Features

    Über bunte Blumenwiesen soll sie führen. Durch dichten Wald und über Felsplatten, die bei jedem Schritt klimpern. Kraxelstellen soll es geben, die mein Herz höherschlagen lassen. Und kilometerlange Höhenweg-Passagen, gefolgt von einem einsamen Gipfelerlebnis. Müsste ich meine perfekte Wanderung beschreiben: ziemlich genau so würde sie aussehen. Natürlich tut sie das aber nicht immer. Und das ist gut so – weil die Natur ihre eigenen Geschichten schreibt. In diesen Geschichten blüht längst nicht jede Wiese bunt, nicht jeder Wald ist dicht wie ein Dschungel, nicht jeder Gipfel ist einsam.Ganz unbeteiligt sind wir aber an diesem Wanderglück nicht – ganz im Gegenteil: bereiten wir unsere Tour gut vor, können wir zumindest dafür…

  • Franziska wandert auf der Alpenüberquerung vom Tegernsee nach Sterzing durch das Zillertal
    Europa,  Wandern

    Zu Fuß über die Alpen: Meine Route nach Sterzing

    Über die Berge zu wandern, in denen ich schon als Kind unterwegs war. Und zwar alleine.Das waren die Gedanken, die mich dazu bewegt haben, Anfang September zu Fuß über die Alpen zu laufen. Am Tegernsee in Bayern sollte meine Alpenüberquerung starten und nicht wieder aufhören, bis ich auf dem Marktplatz in Sterzing stehe. Acht Wandertage habe ich dafür gebraucht, 165 Kilometer zurückgelegt, 5.640 Höhenmeter im Aufstieg, 5.950 Höhenmeter im Abstieg.Ganz bewusst habe ich mit einer Ausnahme auf die Unterstützung von Bus und Bergbahnen verzichtet. Ich wollte es aus eigener Kraft über die Alpen schaffen, das war mein Ziel. Die eine Ausnahme: Die siebte Etappe habe ich zu Beginn von Mayrhofen…

  • Franziska wandert über eine Blumenwiese im Chiemgau, Bergkulisse im Hintergrund.
    Packlisten,  Wandern

    Zu Fuß über die Alpen: Meine Packliste

    Vom Tegernsee in Bayern bis nach Sterzing in Italien. Dazwischen liegt ein Meer aus Gipfeln, zu Fuß sind das knapp 170 Kilometer, 6000 Höhenmeter. Das Ziel dieser Alpenüberquerung: nach acht Wandertagen auf dem Marktplatz in Sterzing zu stehen. Durchschnittlich gesehen sind die einzelnen Etappen für mich weder besonders lang, noch besonders anstrengend. Aber darum geht es dieses Mal gar nicht. Es geht darum, dass diese Alpenüberquerung meine erste ist. Das ist das Eine. Und das Andere: Es ist überhaupt die erste längere Wanderung, die ich ganz alleine unternehmen werde.Ein kleines bisschen aufgeregt bin ich deswegen schon, vor allem aber freue ich mich darauf.Natürlich bedeutet es für mich bedeutet es unendliches…

  • Franziska und Felix mit ihrem selbst ausgebauten VW T5 vor einer Bergkulisse in Berchtesgaden.
    Hinter den Kulissen,  Roadtrip

    Mitten in der Natur: So autark sind wir mit unserem VW-Bus

    Am liebsten haben wir es wild. Je abgeschiedener es ist, je mehr Natur wir um uns herum haben, je tiefer wir im Nirgendwo unterwegs sind – desto glücklicher sind wir. Gleichzeitig bedeutet das aber auch eine gute Vorbereitung. Vor allem, je länger wir autark und nur für uns in der Natur sein wollen. Ohne irgendeine Infrastruktur, ohne Wasserhahn, ohne Supermarkt. Spätestens, seit wir die Mongolei zu Fuß durchquert haben, und die einsamste Gegend Islands mit dem Fahrrad, ist diese Abgeschiedenheit nichts Neues mehr für uns. Wir wissen, was es bedeutet, von dem zu leben, was wir im Rucksack auf dem Rücken tragen oder in den Fahrradtaschen verstaut haben. Und zwar…

  • Felix sitzt vor unserem selbst ausgebauten VW T5 Bus Willi an einem See im Chiemgau
    Hinter den Kulissen,  Naturschutz,  Roadtrip

    Wild und verantwortungsvoll

    Wer in der Natur unterwegs ist, der macht das, weil er es liebt. Das Draußensein, den Wind im Gesicht, die Sonne auf der Haut, Vogelkonzerte, die morgens und abends immer am lautesten sind. Die Freiheit, durch den Regen zu laufen, und das Gefühl, die Sonne hinter dem Horizont verschwinden zu sehen. Immer mehr Menschen sind in der Natur unterwegs – das sagen die Zahlen der Tourismusregionen, und die steigen sogar von Jahr zu Jahr. Dass immer mehr die Menschen die Natur lieben lernen, das kann eine gute Sache sein. Denn was man liebt, das schützt man. Oder? Dass wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen, dass wir wissen, worauf es ankommt…

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